Mit welchen Hoffnungen und Träumen kommen Menschen nach Deutschland? Wie halten diese den Kontakt mit den Realitäten hierzulande stand? Welche Schwierigkeiten begegnen ihnen? Wie meistern sie diese Schwierigkeiten oder warum können diese bis heute nicht bewältigt werden? Wo erfahren sie Unterstützung? Wo Ablehnung?
Ist Deutschland ihre Heimat geworden? Können sie sich vorstellen hier zu sterben? Wie definieren sie Heimat, wovon hängt das ab, ist es wichtig für sie sich heimisch zu fühlen? Kann man mehrere Heimaten haben? Wie wichtig ist das "Was bist du" in ihrem Alltag? Wieviel Zeit und Gedanken verwenden sie auf die Beantwortung dieser Frage?
Haben sie jemals bereut nach Deutschland gekommen zu sein? Haben sie versucht in ihr Geburtsland zurückzukehren bzw. Pläne dies zu tun?
Wann und unter welchen Umständen haben sie entschieden Deutsch zu lernen? Wie verändert sich der Umgang mit dem Umfeld durch die Tatsache, dass sie Deutsch sprechen?
Fühlen sie sich als Teil der deutschen Gesellschaft? In welchen Bereichen würde sie gerne mehr teilhaben? Was muss jemand der nach Deutschland kommt dafür tun um Teil der Gesellschaft zu werden? Welche Bereiche werden ihm dauerhaft verschlossen bleiben?
Ein medienpädagogisches Projekt des Türkisch-Deutschen Umweltzentrums Berlin
MigrantInnen in Deutschland wurden bisher bezüglich der Themen Umwelt- und Klimaschutz vernachlässigt. Das derzeit vorliegende Informationsmaterial in anderen Sprachen als Deutsch ist rar. Filmische Bildungsangebote, die den besonderen kulturellen Hintergrund von MigrantInnen berücksichtigen, gibt es sogar so gut wie gar nicht, lediglich eine Anzahl synchronisierter Filme, die in erster Linie für ein deutsches Publikum produziert wurden und MigrantInnen nur unzureichend ansprechen.